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Holunderhof

Vom Rohstoff zum fertigen Produkt

Wallersdorf. Bei den vierten Klassen in der Bischof-Riccabona-Grundschule steht derzeit im HSU-Unterricht „Rohstoffe und fertiges Produkt“ auf dem Lehrplan. Mit den Klassenlehrerinnen Lucia Wuddi (4a) Mirjam Matschiner (4b) und Mareike Huber (4c) fuhr man in der vergangen Woche mit dem Bus zum Holunderhof Aster nach Westerndorf. Martina und Franz Aster hießen die Gäste willkommen. Auf 1,3 Hektar (circa 1 200 Holunderbäume) wird seit 1988 öko-ähnlicher Kultur-Holunderanbau betrieben. Bei einem Rundgang wurde die Holunderpflanze, sie gilt seit jeher als Heilmittel, vorgestellt. Aus den weißen Blüten kann Tee gewonnen werden, die reifen, schwarzen Beeren sind reich an Vitaminen, es kann Saft, Sirup oder Marmelade hergestellt werden. Die reifen Beeren sollten niemals roh gegessen werden, da sie brecherregend und Durchfall hervorrufen können. Eine Sommergeschichte „Zauber im Holunderstrauch“ über den geheimnisvollen Holunder, der auch Frau Holle heißt, wurde erzählt. Abschließend durften Saft und Marmelade probiert werden.

(Text und Foto: Veronika Lengfelder)