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Toter Winkel 2019

Viertklässler erhielten viele Informationen über den „Toten Winkel“

Wallersdorf. In drei Gruppen marischierten am gestrigen Vormittag die Klassen 4 a mit Klassenlehrerin Mirjam Matschiner, 4 b mit Lucia Wuddi und 4 c Mareike Huber zur Spediton Zollner, in der Moosfürther Straße. Dort wurden sie von Fuhrparkleiter Simon Zollner und dem Geschäftsführer des Landesverbandes Bayerischer Transport- und Logistikunternehmer Harald Sentner erwartet. Wie schwer ist der Brummi? Was wurde damit schon transportiert? Wie schnell fährt der Lastwagen? Und viele weitere Fragen stellten die Schülerinnen und Schüler. Die Aktion „Toter Winkel“ wird vom LBT in Zusammenarbeit mit der Polizei und örtlichen Transportunternehmen in Schulen und Kindergärten organisiert.

Vor Ort wurde den Kindern anschaulich anhand nachgestellter Situationen mit einem LKW und einer „Toter-Winkel-Plane“ die Gefahrenpotentiale gezeigt. Dass auf der Plane die komplette Klasse Platz hatte und so vom LKW-Fahrer nicht gesehen werden konnte, sorgte für Erstaunen. Den Klassen wurde auch dargestellt,dass sie unmittelbar vor und hinter dem Fahrzeug, sowie links und rechts neben dem LKW nicht gesehen werden. „Es gibt drei einfache Grundregeln, die Gefahren zu vermeiden“. Blickkontakt mit dem Fahrer aufnehmen, nicht nach vorne fahren oder gehen, um sich neben das Fahrzeug zu stellen, sondern rechts seitlich hinter dem Fahrzeug bleiben; nicht auf die eigene Vorfahrt bestehen, sondern den LKW zuerst abbiegen lassen.

Der Höhepunkt war, dass die Kinder nacheinander am Fahrersitz Platz nehmen durften, um als „Brummifahrer“ den toten Winkel selbst zu „erfahren“. Dass der Gefahrenbereich beim Abbiegen wesentlich größer ist als vermutet, wurde anschaulich mit Wasser gefüllten Luftballons demonstriert. „Ziel dieser Aktion“ so Harald Sentner sei, „den Kindern bewusst zu machen, was ein LKW-Fahrer sieht und wie sich ein LKW beim Abbiegen verhält. Da die Bananen nach wie vor nicht im Supermarkt wachsen und der LKW somit weiterhin für das Funktionieren der Wirtschaft unabdingbar ist, sehen wir uns in der Verpflichtung, die schwächsten Verkehrsteilnehmer aufzuklären. Verhindern wir dadurch nur einen Unfall, hat sich die Aktion gelohnt“.

Gudrun Zollner schaute im Familienbetrieb vorbei, sie ist ein Befürworterin des Abbiegeassistenten.

(Bild und Text: Veronika Lengfelder)

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Foto: Fuhrparkleiter Simon Zollner und der Geschäftsführer vom Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmer (LBT) Harald Sentner informierten die Klasse 4 a mit Klassenleiterin Mirjam Matschiner über den „Toten Winkel“.